Chainstep stellt Blockchain-Lösung für die letzte Meile vor

, st. Dezember Donn

Im Rahmen des erstmals durchgeführten Techcamps stellte das Hub-Startup Chainstep seine Blockchain-Lösung für die letzte Meile vor. Vor knapp 100 ZuschauerInnen demonstrierten die Entwickler die Funktionsweise ihres Last-Mile-Prototypen. Basis dafür war ein handelsüblicher ferngesteuerter Spielzeug-Lastwegen, dessen Bewegungen (nach Modifikation) über ein Raspberry Pi angesteuert werden konnten. In Kombination mit NFC-Tags (jeweils für das Warenlager und Zieldestination) konnte so jeder Schritt in der Lieferkette in die Blockchain geschrieben werden. “Damit ist erstmals der Kunde als Besteller der Trigger für alle weiteren Aktionen und kann jederzeit nachverfolgen, wo sich sein Paket befindet”, so Projektmanager Jan Christoph Ebersbach zu den Vorteilen der Lösung.

Um die Lösung zu skalieren, ist jedoch noch weitere Arbeit nötig. “Wir nutzen insgesamt sieben Skripte wie socket.io und weitere, um fünf Aktionen zu tracken. Die Anzahl wollen wir verringern”, ergänzte Entwickler Noah Winneberger. Auch die Transaktionsgeschwindigkeit ließ sich nicht immer wie gewünscht skalieren. Zudem wären die Kosten auf einer öffentlichen Blockchain wie Ethereum derzeit noch zu hoch. “Konsortiale Blockchains sind dann eine gute Alternative”, sagte Winnenberger. Bis DHL, Hermes, UPS und weitere ihren Kunden ein gemeinsames Interface und noch bessere Zeitfenster für die Auslieferung nennen können, wir also noch einige Entwicklungsarbeit vonnöten sein.